Feste im Buddhismus
Der Buddhismus prägt die Feste weiter Teile Asiens, von Sri Lanka über Thailand und Laos bis Myanmar und Tibet. Viele Feiertage folgen dem Mondkalender und den Klosterzeiten. Besonders das Ende der dreimonatigen Regenzeit-Klausur wird vielerorts mit Wasser- und Lichterfesten begangen.

Zehn Nächte Fackelzüge, Trommler und geschmückte Elefanten zu Ehren der heiligen Zahnreliquie in Kandy.

Das größte Gebetsfest des tibetischen Buddhismus, gestiftet 1409 von Tsongkhapa, unmittelbar nach dem Neujahrsfest Losar.
In der Vollmondnacht setzen Thailänder kunstvolle Lichtschiffchen aufs Wasser, in Chiang Mai zugleich die Himmelslaternen von Yi Peng.
Auf einem prunkvollen Vogelboot werden vier vergoldete Buddha-Figuren um den Inle-See gefahren, begleitet von den beinrudernden Intha.
Zum Ende der Regenzeit-Klausur setzen die Laoten tausende Lichter auf den Mekong, am Folgetag rasen die langen Drachenboote.
In Bang Phli werfen die Menschen tausende Lotusblüten auf das Boot mit der verehrten Buddha-Statue Luang Pho To.