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Letzte Aktualisierung: Februar 2011

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Feste-Kalender 2011

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09. -10. Januar 2011

MANAO FESTIVAL - Kachin New Year und Nat-Festival in Myitkyina. Beim Manao Fest feiern die Bergbewohner der Katchin-Provinz ihr Neujahrs- und Erntefest, mit dem das ZusammengehörigkeitsgefĂŒhl und die kulturelle IdentitĂ€t der BergstĂ€mme gepflegt werden sollen. Auf dem Fest stehen deshalb Darbietungen der Volkskunst und Volkskultur im Vordergrund. Alle AktivitĂ€ten scharen sich um die “Manao-PfĂ€hle”, ein hölzernes Tableau, geschmĂŒckt mit traditionellen Katchin-Motiven, das in der Mitte des Festplatzes aufgebaut ist. Gruppen verschiedener BergstĂ€mme in farbenfrohen KostĂŒmen formieren sich, gefĂŒhrt von Schamanenpriestern, in langen Reihen und tanzen um die Manao-PfĂ€hle. Andere Gruppen vollfĂŒhren Kampfspiele mit traditionellen SchwerttĂ€nzen und Trommeldarbietungen. Gepflegt wird aber auch das alte animistische Erbe zur Verehrung der Nats, die mit speziellen Trance-Zeremonien um gutes Wetter fĂŒr die neue Ernteperiode gebeten werden.

 

13. - 21. Januar 2011

ANANDA PWE - Pagodenfest der Ananda-Pagode in Pagan, zweifellos eine der großartigsten Pagoden von Burma mit den berĂŒhmten stehenden Buddhas. Das Fest des Ananda-Tempels in Bagan gehört deshalb zu den wichtigsten Ereignissen der an Attraktionen reichen alten Königstadt. Aus der ganzen Umgebung kommen die Menschen angereist, um ĂŒber mehrere Wochen hinweg zu feiern und zu beten. Aus allen Richtungen bewegt sich ein nicht endender Zug von Ochsenkarren zum TempelgelĂ€nde, wo die GlĂ€ubigen wĂ€hrend des Festes lagern. Im staubgefĂŒllten Licht des Abends bietet sich ein wahrhaft mĂ€rchenhaftes Bild wie aus lĂ€ngst vergangener Zeit. Tag und Nacht erschallen die sonoren Gebete und GesĂ€nge der Mönche aus mĂ€chtigen Lautsprechern vom Tempel herĂŒber. Auch die weltlichen BedĂŒrfnisse kommen nicht zu kurz, denn das Tempelfest wird auch zum großen Jahrmarkt. Eine gute Gelegenheit fĂŒr die Menschen, sich mit allen möglichen Haushaltswaren zu versorgen, die sie sonst nicht bekommen, jetzt aber an zahllosen StĂ€nden und Buden feilgeboten werden. FĂŒr vergnĂŒgliche Unterhaltung sorgen die ĂŒblichen Jahrmartsangebote wie GlĂŒcksspiele oder von Menschenhand angetriebene RiesenrĂ€der. Zum Zeitvertreib gehören auch sogn. “Zats”, ein bunter Reigen aus Tanz, Gesang, kurzen und langen TheaterstĂŒcken sowie sogn. “Anyeints”, lang andauernde FreiluftauffĂŒhrungen, in denen Komiker aktuelle Situationen karikieren, unterbrochen von traditionellen TĂ€nzen und populĂ€ren Filmen.

 

 

14. - 16. Januar 2011

NAGA NEW YEAR - Neujahrsfest der Naga-StĂ€mme in Lahe/Nordmyanmar mit eindrucksvoller PrĂ€sentation der Naga-Kultur. Die Nagas, ein Stamm der tibeto-burmanischen Volksgruppe siedeln im Ă€ußersten Nordwesten Myanmars in den AuslĂ€ufern des Himalaja. Kaum von der Zivilisation berĂŒhrt, haben sie ihre ursprĂŒngliche, naturverbundene Kultur und Tradition weitgehend erhalten. Dies bezeugt auch ihr Neujahrs- und Erntefest, selbst wenn es heute unter staatlicher Aufsicht ablĂ€uft. Auch dieses Fest hat vor allen eine soziale Funktion und soll die Kontakte und den Zusammenhalt der weit verstreut liegenden Dorfgemeinschaften fördern. In einer Eröffnungszeremonie wird ein großer Festbaum aufgestellt, um den herum das Festgeschehen ablĂ€uft. Im Mittelpunkt steht ein großes und fröhliches Festessen mit Unmengen von Reiswein. Die Menschen sind glĂŒcklich ĂŒber eine ergiebige Ernte und es entspricht ihrer Tradition, diese Freude mit Freunden und GĂ€sten zu teilen. Mit Musik und GesĂ€ngen wird Gesundheit und eine gute Ernte fĂŒr das neue Jahr beschworen. Ein bunter Reigen traditioneller VolkstĂ€nze sorgt fĂŒr heitere Unterhaltung und abends wird ein riesiges Freudenfeuer entzĂŒndet. Beeindruckend ist die Vielfalt der farbenprĂ€chtigen KostĂŒme der TĂ€nzer. Besonders die Akteure der KriegstĂ€nze prĂ€sentieren sich im phantasievollen Schmuck von Federn, BĂŒffelhörnern, Elefanten- und TigerzĂ€hnen und Tierfellen. Ketten, Armreifen und Ohrringe aus Silber und Bronze ergĂ€nzen die exotische Fest-Tracht. Ein farbiges Erlebnis, allerdings mit einer beschwerliche Anreise.  

 

19. Januar 2011

HTA-MANÉ REISERNTEFEST - Freuden- und Dankfest zur neuen Reisernte. Mit dem Hta- ManĂ© Festival feiern die Menschen von Burma ihr landesweites Erntefest. Neben dem Tempelbesuch mit den ĂŒblichen Gebets- und Opferritualen steht hier eine ganz besondere symbolische Zeremonie im Vordergrund, das Kochen des “Hta-Mane”, ein Reiseintopf, von dem das Fest seinen Namen hat. Der Rieseneintopf bestehend aus großen Mengen von Reis, CocosnĂŒssen, Sesamöl, Ingwer, Knoblauch und weiteren Zutaten wird in Gemeinschaftsarbeit zubereitet und die Menschen haben ihren Spaß dabei. Mit dieser symbolischen Handlung soll eine reiche Ernte beschworen werden, damit alle Menschen genug zu essen haben. Das Hta-ManĂ© Gericht wird in gemĂŒtlicher Runde als Festessen verzehrt. Dazu trinkt man Tee, raucht cheroots (Zigarren), singt und erzĂ€hlt Geschichen. Ein Teil der Speise wird im Tempel Buddha geopfert und an BedĂŒrftige verteilt.

 

04. - 07. Februar 2011

SHAN ERNTEFEST - Jahreszeitliches Fest der Shan in Pankan mit traditionellen SchwertkÀmpfen und Trommeldarbietungen. Ein weiteres Erntefest, Àhnlich gefeiert wie das Manao Fest mit farbigen VolkstÀnzen, traditionellen Kampfspielen in Form von SchwertkÀmpfen, Trommeldarbietungen sowie einem lebhaften Jahrmarkt.

 

 

14. - 19. Februar 2011

MAHAMUNI PWE - Pagodenfest der Mahamuni-Pagode in Mandalay. In einer endlosen Reihe von Ochsenkarren ziehen Tausende von GlĂ€ubigen von weither zum Pagodenfest der Mahamuni-Pagode mit dem uralten und großen Goldbuddha, der am meisten verehrten Buddha-Statue in Burma. Wieder erschallen Tag und Nacht die sonoren Gebete und GesĂ€nge der Mönche und die Anbetungsrituale vor der Buddha-Figur mit Unmengen von RĂ€ucherstĂ€bchen nehmen kein Ende. Ein besonderes Erlebnis bietet die frĂŒhmorgendliche Zeremonie, bei der die Figur von einem speziell geweihten Mönch gewaschen wird. In der Tempelhalle und auf dem Pagodenhof bewegen sich Prozessionen von Pilgern, den Mönchen werden Geschenke gebracht und Spenden fĂŒr die Erhaltung der Pagode ĂŒbergeben. Das Pagodenfest hat auch hier eine vergnĂŒgliche Seite: Ponyrennen werden abgehalten und auf dem Irrawaddy finden Bootsregatten statt. Der begleitende Jahrmarkt lĂ€dt zum Kauf regionaler Produkte ein und das ĂŒbliche Jahrmarktsvolk sorgt fĂŒr fröhliche Unterhaltung.

 

05. - 16. MĂ€rz 2011

MAW TIN SUN PWE - Pagodenfest der Maw Tin Sun-Pagode nahe Bassein. Zum Pagodenfest der Maw Tin Sone-Pagode am Ă€ußersten sĂŒdwestlichen Zipfel von Burma kommen Pilger aus dem gesamten Irrawaddy Delta. Der Legende nach ist dies der Platz, an dem einst Mönche aus Sri Lanka den Buddhismus nach Myanmar gebracht haben. Die an der KĂŒste gelegene Pagode ist nur schwer erreichbar, am besten per Boot von Bassein. Den unverzagten Besucher erwartet deshalb beim Pagodenfest ein eindrucksvolles und vom  Tourismus unverfĂ€lschtes Erlebnis lĂ€ndlicher buddhistischer Tradition mit eindringlichen Gebets- und Opferzeremonien und einem volkstĂŒmlichen Jahrmarkt.

 

10. - 21. MĂ€rz 2011

SHWEDAGON PWE - Pagodenfest der Shwedagon Pagode in Rangun. Dank der geradezu ĂŒberwĂ€ltigend schönen und großartigen LokalitĂ€t ist das Pagodenfest zu FĂŒĂŸen der Shwedagon Pagode das prĂ€chtigste und stimmungsvollste von ganz Burma. Die Pagode mit den Haar-Reliquien von Buddha gilt als das grĂ¶ĂŸte Heiligtum des Landes. Sie ĂŒberstrahlt mit ihrem Goldglanz die gesamte Szenerie und taucht alles in einen mĂ€rchenhaften  Schimmer. Auf der Pagodenplattform mit den prunkvollen Nebentempeln und zahlreichen Buddhafiguren entfaltet sich ein lebhaftes und inniges Festgeschehen. Prozessionen von Mönchen und Pilgern umkreisen die gewaltige Hauptpagode, in den Andachtshallen nehmen die Pujas kein Ende, in inbrĂŒnstiger Versenkung oder mit eifrigem Opferritual umlagern die GlĂ€ubigen die zahllosen AltĂ€re. Über allem der Duft von RĂ€ucherstĂ€bchen und der Klang von Gebeten und GesĂ€ngen, eine wahrhaft spirituelle AtmosphĂ€re. Besonders im warmen Licht des Abends eröffnet sich dem Besucher ein traumhaftes Bild voller Glanz und Zauber, das seinesgleichen sucht. Am Fuß des PagodenhĂŒgels macht sich derweil ein fröhlicher Jahrmarkt mit Schaustellern, Verkaufsbuden, EssenstĂ€nden und dem ĂŒblichen bunten Jahrmarktsvolk breit. Tanzgruppen und TheaterauffĂŒhrungen bieten kurzweilige Unterhaltung.

 

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12. - 22. MĂ€rz 2011

SHWENATTAUNG PWE - Pagodenfest der Shwenattaung Pagode in Shwedaung nahe Pyay (Prome). Auch die Shwenattaung Pagode kann mit einer Reihe von Attraktionen aufwarten. Zum einen bezieht sich dies auf ihre malerische Lage. Schon von weitem sieht man den HĂŒgel mit der goldglitzernden Pagode aus der Ebene emporragen. Die Legende sagt, daß Buddha selbst diesen Platz nach seiner Erleuchtung besucht hat. Zudem sollen die Nats, die animistischen Schutzgeister, beim Bau der Pagode mitgeholfen haben. Sie Ă€hnelt stark der Swedagon Pagode und ist gleichfalls prunkvoll verziert und von einer Vielzahl kleiner Nebentempel umgeben. Zum Pagodenfest ist auch sie das Ziel endloser Karawanen von Ochsenkarren und zu FĂŒĂŸen des Tempelberges entsteht eine große Zeltstadt fĂŒr die GlĂ€ubigen. Den Besucher erwartet auch hier die typische Mischung von Szenen tiefer ReligiositĂ€t und fröhlicher Jahrmarktstimmung.

 

14. - 19. MĂ€rz 2011

KAKKU PAGODEN-FESTIVAL - Fest im historischen Kakku-Pagoden-Komplex nahe Taunggyi im Shan-Bergland. Der Festort des Kakku-Pagoden-Festivals gehört zweifellos zu den faszinierendsten Monumenten von SĂŒdost-Asien. Hier schlummert ein lange Zeit vergessener altertĂŒmlicher Schatz, eine spektakulĂ€re Ansammlung von mehr als zweitausend alten Pagoden unterschiedlicher GrĂ¶ĂŸe, die eng aneinander gereiht wie ein Wald in den Himmel ragen. In mehr als vierhundert Jahren wurden sie vom Volk der “Pa O” als Ausdruck ihres starken buddhistischen Glaubens errichtet und bilden eine ĂŒberwĂ€ltigende Kulisse fĂŒr ihr jĂ€hrliches Pagodenfest. Auch hier vollzieht sich wieder das typische religiöse Geschehen mit MönchsgesĂ€ngen und Gebetszeremonien. Eine SpezialitĂ€t stellen die phantasievoll dekorierten Tabletts dar, auf denen die Pa O am Morgen vor dem Vollmond ihre Opfergaben darbringen. Wie auf allen Pagodenfesten werden soziale Kontakte gepflegt und erneuert, es wird fleißig Handel getrieben, man amĂŒsiert sich auf dem lĂ€ndlichen Jahrmarkt.

 

 

14. - 19. MĂ€rz 2011

SHWE OO MIN PWE - Pagodenfest der Shwe Oo Min-Pagode in Pindaya. Auch beim Pagodenfest der Shwe Oo Min-Pagode gibt die spektakulĂ€re LokalitĂ€t des Heiligtums dem Festgeschehen das besondere GeprĂ€ge. Die recht kleine vergoldete Pagode ragt aus einer Grotte empor, die sich in einer Felswand ĂŒber dem Talgrund öffnet. Von dort erstreckt sich ein Höhlensystem in die Felswand hinein, in dem mehr als achttausend Buddhafiguren jeder GrĂ¶ĂŸe und verschiedenster Materialien in schemenhaftem Licht vor sich hin dĂ€mmern. Über mehr als zweihundert Stufen fĂŒhrt eine ĂŒberdachte Treppengalerie zur Grotte empor, ĂŒber die der Strom der Pilger zum Heiligtum drĂ€ngt. Es sind vor allem Angehörige der BergstĂ€mme der Danu, Pa O, Taung Yoe und Palaung in ihren traditionellen farbenfrohen Trachten, die in der Grotte und zwischen den Buddhafiguren Lichter aufstellen, beten und opfern. Am Fuße der Felswand zwischen den Gruppen von Pagoden haben sie ihr Lager mit den Ochsenkarren aufgebaut. Gleich daneben pulsiert ein fröhlicher Jahrmarkt mit den ĂŒblichen FestvergnĂŒgungen.

 

MĂ€rz - April 2011

SHIN-PYU  CEREMONIES - Hauptperiode der Prozessionen junger kĂŒnftiger Novizen mit Ihren Eltern, Verwandten und Freunden, mit grosser Pracht landesweit begangen. Die Shin- Pyu Zeremonie markiert einen Ă€ußerst wichtigen Zeitpunkt im Leben eines jeden Jungen in Burma im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren. Es ist der Eintritt ins Kloster, der Beitritt zum Mönchsorden Buddhas, der “Sangha”. Ohne diesen Schritt, d.h. ohne einen zumindest zeitweisen Aufenthalt im Kloster, wĂ€re das spĂ€tere Leben unerfĂŒllt und unvollstĂ€ndig. Dieses bedeutsame Ereignis wird deshalb mit einer prunkvollen Zeremonie begangen. Die jungen Novizen sind festlich gekleidet in einem Ornat wie ein Prinz. Damit wird symbolisiert, daß sie in der Nachfolge Buddhas stehen. Auch er war einst ein wohlhabender Prinz, bevor er seinen Reichtum aufgab, um sein Leben der SpiritualitĂ€t und Meditation zu widmen. Auf den Schultern ihrer VĂ€ter, auf geschmĂŒckten Pferden oder Ochsenkarren ziehen sie in einer farbenprĂ€chtigen Prozession durch das Dorf oder die Straßen ihrer Stadt. Angehörige und Freunde mit Zeremonialschirmen, begleitet von Musikern, geben ihnen das Geleit. Ziel des Festzuges ist der Tempel, wo sie vor Buddha und den Nats, den animistischen Schutzgeistern, beten. Die Novizen verbleiben eine Zeitlang im Kloster, um wie Mönche zu leben, bevor sie zu ihren Eltern zurĂŒckkehren.

 

 

11. - 20. April 2011

SHWE MAW DAW PWE - Pagodenfest der She Maw Daw Pagode in Pegu (Bago), der grĂ¶ĂŸten Pagode von Burma. Sie Ă€hnelt im Stil der Swedagon Pagode von Yangon, ĂŒberragt diese jedoch an MĂ€chtigkeit und Höhe noch deutlich. Zum Tempelfest versammelt sich im Schatten des monumentalen Bauwerks ein buntes Landvolk in farbenfrohen traditionellen Trachten und den Besucher empfĂ€ngt ein immer wieder aufs neue faszinierendes Bild lebendigen buddhistischen Glaubens. In einem nicht endenden Strom umrunden Prozessionen von GlĂ€ubigen und Mönchen unter Gebeten die goldglĂ€nzende Pagode. Aus den Nebentempeln erklingen helle Glocken und GesĂ€nge von Pujas. Kleine Shin-Pyu Prozessionen scharen sich ehrerbietig um Nat-AltĂ€re. Wie auf allen Pagodenfesten gibt es jedoch auch eine weltliche Seite. Soziale Kontakte werden gepflegt und erneuert, es wird fleißig Handel getrieben, man amĂŒsiert sich auf dem lĂ€ndlichen Jahrmarkt am Fuße des Tempelberges mit Volkstheater, Musik und Tanz.

 

13. - 15. April 2011

THINGYAN - Neujahrs- und Wasserfest von Burma, landesweit gefeiert. Mit dem Thingyan- Fest begrĂŒĂŸen die Menschen in Burma das neue Jahr. Es ist zugleich die Zeit, zu der “Thagyamin“, der König der Nat-Geister vom Himmel auf die Erde herabsteigt, um die  Menschen nach ihren guten und schlechten Taten zu beurteilen. Dorfbewohner legen Blumen und BlĂ€tter vor ihren HĂ€usern aus, um den Nat willkommen zu heißen. Er kommt auf einem goldenen Pferd geritten, in seinen HĂ€nden hĂ€lt er einen Topf mit Wasser, ein Symbol fĂŒr Frieden und Wohlstand im neuen Jahr. Die Symbolik reicht jedoch noch weiter. Thingyan markiert nĂ€mlich auch den Höhepunkt der trockenen und heißen Jahreszeit. Ähnlich wie bei Songkran in Thailand wird deshalb Thingyan in fröhlich-aggressiver Weise mit einer Wasserschlacht gefeiert, mit der ein reichlicher Monsunregen beschworen und zugleich alle Verfehlungen des letzten Jahres weggewaschen werden sollen. An den Hauptstraßen der StĂ€dte haben Vereine und Nachbarschaften BĂŒhnen aufgebaut, von denen jeder, der sich auf die Straße wagt, zum allgemeinen GelĂ€chter eine erfrischende Dusche erhĂ€lt. Andernorts geht es beschaulicher zu und farbenprĂ€chtig geschmĂŒckte Festwagen werden in einem Umzug durch die Straßen gefahren. Es wird getanzt, gesungen und Theater gespielt, wobei aktuelle Themen karikiert werden. In den Tempeln herrscht Hochbetrieb und die Mönche erhalten besonders ĂŒppige Almosenspeisen. In feierlichen Zeremonien werden Buddhafiguren rituell gewaschen.

 

 

16. - 18. April 2011

NAT FESTIVAL VOM MT. POPA - Fest zu Ehren aller Nats in ihrer Residenz auf dem Mt. Popa nahe Pagan. Der mĂ€rchenhafte Mt. Popa, ein steilaufragender Vulkanschlot mit goldfunkelnden Pagoden auf seinem Gipfelplateau gilt den Burmesen als mystischer Ort und  ist Zentrum der Nat-Verehrung in Burma. Nats sind Schutzgeister bzw. ĂŒbernatĂŒrliche Wesen, die der alten animistischen Urreligion Burmas entstammen. Teilweise gehen sie auch zurĂŒck auf historische Personen, die zu Nat-Gottheiten wurden. Schon seit langem hat der Buddhismus den Nat-Kult integriert und an nahezu allen Pagoden findet man AltĂ€re und Schreine der Nats. Die heute vor allem verehrten 37 Hauptnats spielen jedoch nach wie vor im Leben der Bevölkerung eine wichtige eigenstĂ€ndige Rolle. Zur BewĂ€ltigung der alltĂ€glichen Probleme werden sie um Schutz und Hilfe angerufen und immer wieder muß ihnen geopfert werden, um sie versöhnlich zu stimmen. Zum Geisterfest strömen Tausende von Pilgern in Prozessionen mit roten Fahnen herbei, um ihre Opfergaben darzubringen. Im Dunkel der Nacht vollzieht sich ein magisch-obskures Schauspiel. Mit GesĂ€ngen und TĂ€nzen bieten sich Medien, in der Regel Frauen und mĂ€nnliche Transvestiten, in einer Art Beschwörung den   Nat-Geistern an, die durch frenetische Musik herangelockt werden. UnterstĂŒtzt durch Alkohol verfallen die TĂ€nzer in Trance, worauf die Nats Besitz von ihnen ergreifen. Der Trance-Tanz steigert sich zu wilder Besessenheit, aus der die Medien, ohne daß sie Schaden nehmen, nur ein buddhistischer Mönch mit einem speziellen Ritual erwecken kann.

 

16. - 17. Mai 2011

KASON FESTIVAL,  WATERING OF THE BO-TREES - Fest zum Gedenken an Buddhas Geburt, Erleuchtung und Eintritt ins Nirwana am Vesak-Tag. Anders als in den meisten buddhistischen LĂ€ndern steht in Burma bei den Feiern zum Vesak-Tag die Erleuchtung Buddhas im Mittelpunkt, die er einst unter dem Bodhi-Baum in Bodhgaya erlangte. Neben vielfĂ€ltigen Gebeten und Opfern in den Tempeln genießen an diesem Tag deshalb die heiligen Bodhi-BĂ€ume besondere Verehrung. Überall im Land ziehen die Menschen in Prozessionen begleitet von Musik zu den Tempeln, an denen die heiligen BĂ€ume mit ihren pagodenförmigen BlĂ€ttern stehen. In ihren HĂ€nden halten die GlĂ€ubigen GefĂ€ĂŸe mit geheiligtem Wasser, mit dem sie in einem Ritual die Wurzeln der Bodhi-BĂ€ume ĂŒbergießen. Eine besonders schöne Zeremonie kann man an diesem Tag an der Swedagon Pagode beobachten. Begleitet von TĂ€nzern, verkleidet als mythologische Figuren, umschreiten hier im frĂŒhen Morgenlicht die GlĂ€ubigen in einer Prozession unter GesĂ€ngen zum Lobpreis Buddhas die goldschimmernde Pagode, bevor sie dann die Wasserzeremonie an den Bodhi-BĂ€umen vollziehen.

 

17. -19.  Mai 2011

SAND STUPA-FESTIVAL  - Einwohner von Mandalay bauen an Ufern und SandbĂ€nken des Irrawaddy Pagoden aus Sand. Im Rahmen der Kason-Feierlichkeiten findet in Mandalay ein besonderes Ereignis statt, das frĂŒher im ganzen Land weit verbreitet war. In drei verschiedenen Vierteln von Mandalay, die am Irrawaddy liegen, werden von den Bewohnern wĂ€hrend einer Nacht Stupen/Pagoden aus Sand gebaut. Die Stupen bestehen aus fĂŒnf Teilen, die, von Bambusmatten und –stĂ€ben gestĂŒtzt, ĂŒbereinander errichtet werden. Nach Vollendung des Werks wird an den Sandpagoden gefeiert.

 

14. Juli - 05. August 2011

YADANA LARBAMUNI FESTIVAL - Festival in der Schlangenpagode in Paleik nahe  Mandalay. Kleineres lĂ€ndliches Pagodenfest in schöner Landschaft mit vielen alten Pagoden, ein kleines Pagan. Auch hier macht die einmalige Örtlichkeit den speziellen Reiz des Pagodenfestes aus. Die uralte Yardana Larbamuni Pagode beherbergt nĂ€mlich drei Pythonschlangen, die bei einer Buddhastatue “wohnen”. Vor etwa vierzig Jahren fand ein Mönch in einer zerfallenen Pagode eine Buddhafigur, um die sich drei Pythons geschlungen hatten. Die Statue wurde in der Yardana Larbamuni Pagode aufgestellt und die Schlangen blieben bei ihr. Seitdem werden sie (inzwischen sind es Nachkommen) im Tempel liebevoll gepflegt (jeden Tag um 10.00 Uhr werden sie gebadet) und geradezu verehrt, denn nach der Mythologie wurde auch Buddha selbst einst von einer Schlange beschĂŒtzt. Zudem gebietet der Buddhismus seinen GlĂ€ubigen, allen Lebewesen mit Achtung und MitgefĂŒhl zu begegnen. Zum Pagodenfest ziehen Pilger auf Ochsenkarren aus weitem Umkreis herbei. Den seltenen Touristen eröffnen sich Bilder unverfĂ€lschter buddhistischer Tradition und Frömmigkeit mit innigen Opferzeremonien und endlosen Mönchsgebeten. Das Pogodenfest soll aber auch Abwechslung in das eintönige lĂ€ndliche Leben bringen. Man amĂŒsiert sich deshalb auf einem bunten Jahrmarkt, bei Ochsenkarrenrennen, VarietĂ©- und TheaterauffĂŒhrungen von Szenen aus den “Jatakas”, den Vorleben Buddhas.

 

 

15. Juli 2011

WASO FULL MOON - BEGIN OF LENT- Beginn der buddhistischen Fastenzeit. Etwa zum Zeitpunkt des Waso-Vollmonds endet die trockene und heiße Sommerzeit und der Monsun setzt ein. Jetzt ist es Zeit fĂŒr die Mönche, sich ins Kloster zurĂŒckzuziehen. Es ist der Beginn von “Lent”, der buddhistischen Fasten- und Einkehrzeit. FĂŒr drei Monate werden die Mönche wĂ€hrend der Regenperiode ihr Kloster nicht mehr verlassen, um sich dem Gebet und der Meditation zu widmen. Junge MĂ€nner treten jetzt neu ins Kloster ein und schließen sich dem Buddha-Orden, der Sangha, an. Überall im Land finden jetzt an den Klöstern Ordinationsfeiern statt. Die GlĂ€ubigen ziehen in Prozessionen mit Blumen und Kerzen zu den Tempeln, die sie an den Buddhabildnissen opfern. Den Mönchen werden neue Roben ĂŒberreicht, die sie wĂ€hrend der Regeneinkehr tragen werden.

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Wir haben die Festtermine nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Trotzdem bitten wir um VerstĂ€ndnis, dass wir fĂŒr die Richtigkeit keine GewĂ€hr ĂŒbernehmen können.

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